banner 1
Den erhofften Sieger gab es nicht im Geraer Stadtderby zwischen den beiden Mannschaften, die in der bisherigen Landesklasse-Saison noch keine Bäume ausrissen und deshalb auch auf den Plätzen 15 und 16 rangieren. Am Ende gab es ein Unentschieden, das niemandem nutzt – außer vielleicht den Konkurrenten im Abstiegskampf. „Es war ein typisches Null-zunull-Spiel. Beide Mannschaften hatten wieder einmal große personelle Sorgen. Das fehlende Selbstvertrauen spürte man bei jeder Aktion. So dominierte der Kampf in einem wenig ansehnlichen Derby mit nur wenigen Höhepunkten“, äußerte sich Post-Trainer Alexander Meyer. Sein Roschützer Gegenüber, Eric Schachtschabel, sah die Partie ähnlich, fühlte sein Team aber vom Schiedsrichter benachteiligt. „Am Ende wurden uns zwei reguläre Tore verwehrt, so dass wir den Platz eigentlich als Sieger verlassen müssen“, urteilte er.
 
Vor 175 Zuschauern gehörte die Anfangsphase den Roschützern. Nach einer Kruschke-Ecke kam der aufgerückte Routinier Hoffmann in zentraler Position zum Kopfball, konnte das Leder aber nicht richtig drücken, so dass es über den Querbalken strich (3.). Wenig später verfehlte ein 22 m-Freistoß von Stawitzki das kurze Eck nur knapp (5.). Nach einer Kopfballverlängerung von Friedrich hatte Friedemann schon Post-Keeper Drechsler umkurvt, wurde aber zu weit nach außen getragen, um noch erfolgreich abschließen zu können (11.). Kurz darauf hätte auch der Gastgeber in Führung gehen können. Leucht brachte eine präzise Eingabe in den Rücken der Roschützer Abwehr, doch strich Nehrhoffs Flachschuss haarscharf am Günther-Kasten vorbei (13.). Auf der anderen Seite zielte Friedrich nach Friedemanns Rückpass ähnlich ungenau (20.). Nach einer halben Stunde wurden die Postler in der Offensive aktiver. Langheinrichs Flanke köpfte Gruhle neben das Roschützer Tor (31.), während Scherzer im letzten Moment geblockt wurde (34.).

Nach Wiederbeginn verflachte die Begegnung weiter. Erst in der Schlussviertelstunde wollten es die Gäste noch einmal wissen. Eine Kruschke-Ecke hätte fast direkt ihren Weg ins Post-Tor gefunden, doch lenkte Keeper Drechsler den Ball im letzten Moment noch an die Querlatte (75.). Als Friedemann mit seinem Pass in die Tiefe Großer bediente, ließ der die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen und scheiterte frei vor Drechsler (76.). Als der Ball nach einer Ecke im Post-Tor lag, erkannte Referee Geiler (Langenwetzendorf) den Treffer wegen eines Handspiels von Hoffmann nicht an (77.). Sechs Minuten später wurde auch ein Freistoß-Tor von Kruschke wegen einer vermeintlichen Abseitsposition nicht gegeben (83.). Pech hatten die Roschützer kurz vor Schluss nochmals, als ein 25-m-Fernschuss von Betz sein Ziel nur um Zentimeter verfehlte (87.).

 

Quelle: www.otz.de | Jens Lose

andreff-port01-3www.ratskeller-gera.deGWB Logo2heizung sanitaer riedel b1-3spk gera-greiz neg neu-3seidemann