Der SV Roschütz hat die 1. Hauptrunde des Thüringer Landespokals erreicht. Mit 1:0 gaben die Grün-Weißen dem Landesklasse-Rivalen Motor Zeulenroda das Nachsehen. Das Tor des Tages erzielte der aus Lusan gekommenen Sven Schroth nach einer knappen Stunde in seinem ersten Pflichtspiel für die Roschützer. Nach einem weiten Abschlag verlängerte Friedrich den Ball. Die Gäste-Abwehr konnte nicht klären. Schroth erfasste die Situation am schnellsten und traf flach ins linke Eck (56.). „Das ist das Ergebnis einer Top-Vorbereitung, in der alle mitgezogen haben. Mit dem Sieg haben wir Selbstvertrauen für den schweren Gang nächste Woche nach Ilmenau getankt. 

 
2015 06 25 Gera 3590

 

Ganz wichtig war, dass wir als Team aufgetreten sind. Nur so können wir in dieser Saison bestehen“, meinte ein zufriedener Carsten Schmelzer, der die Roschützer abermals in Vertretung des noch im Urlaub befindlichen Eric Schachtschabel führte. Ihm galt auch der Dank des verletzten Torjägers Daniel Gehrt: „Er hat eine tolle Arbeit geleistet“, meinte er am Spielfeldrand. Die erste Halbzeit war mit Höhepunkten nicht gerade reich gesät. Von den Zeulenrodaern war kaum etwas zu sehen. Der Gastgeber besaß zwei gute Möglichkeiten durch den agilen Friedemann. Für Stirnrunzeln bei den Roschützer Verantwortlichen sorgte allerdings das verletzungsbedingte Ausscheiden von Kapitän Hoffmann, für den kurz vor der Halbzeit nach einem Schlag aufs Knie Friedrich in die Begegnung kam (44.).

Nach Wiederbeginn wurde die Partie kurzweiliger. Zunächst gingen die Roschützer in Führung. Zeulenroda versuchte sofort zu antworten, doch fand ein Treffer von Milde wegen einer vermeintlichen Abseitsposition keine Anerkennung (58.). Kurz darauf bediente Schroth auf der anderen Seite per Eingabe Fiebiger, der allerdings in Rückenlage geriet und seinen Schuss zu hoch ansetzte (59.). Friedrich brauchte zu lange, um sich den Ball auf den rechten Fuß zu legen und wurde geblockt (60.). Nach Pass von Friedemann geriet Schroths Flachschuss zu harmlos (61.). Dann hatte der Gastgeber die Vorentscheidung auf dem Fuß. Friedemann war vor dem Strafraum noch an Motor-Keeper Seiler hängen geblieben, bediente dann aber Friedrich, der freistehend aus acht Metern mit dem linken Fuß an Seiler scheiterte.

Als Liberas Nachschuss im Netz zappelte, war aber auch die Fahne des Schiedsrichter-Assistenten oben – Abseits (63.). Die Zeulenrodaer wurden eigentlich nur gefährlich, wenn Schmidt die Angriffe einleitete. Nach einem Überzahlkonter schloss Betz ab, doch hatte der Roschützer Torwart Günther keinerlei Probleme (76.). Auch Schmidts 20-m-Schuss wurde zur Beute des Keepers (81.). Nach Kretzschmars Fehler fehlte es auch Sengewald an der Übersicht im Abschluss (86.). Der aufgerückte Kotlinsky traf nach einem Eckball per Kopf den Ball nicht richtig (90.). Damit war das Roschützer Weiterkommen besiegelt, zumal der Gastgeber u.a. durch einen Misselwitz-Freistoß mit Wind von der Mittellinie (80.) durchaus noch seine Chancen hatte.

Quelle: www.otz.de | Jens Lose

Statistik

SV Roschütz:

Günther - Fiebiger, Misselwitz, Kruschke, Hoffmann (MK), Betz, Friedemann, Libera, Seidlitz, Kretschmar (44. Friedrich), Schroth (79. Großer)

SG FC Motor Zeulenroda:

Seiler - Milde, Kotlinsky, Böhm, D. Schmidt, Lenßner (MK), Weiser (75. Beetz), Sengewald, S. Grau, Feistel (58. Schuster), Nietsch

Schiedsrichter:

Jan Schröder (Jena)

Zuschauer:

63

Tore:

1:0 Sven Schroth (56.)

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