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Roschütz/Saalfeld. Nach einer ganz starken Leistung fasst über die gesamte Spielzeit lagen nach Abpfiff des sehr guten Schiri Reuter aus Eisfeld alle Saalfelder enttäuscht am Boden. Nach dieser vermeidbaren Niederlage wurde es zur Gewissheit, das die junge Mannschaft den bitteren Weg in die Kreisoberliga antreten muss. Vor einer sehr guten Kulisse von 250 Besuchern, über die Hälfte waren aus Saalfeld angereist und unterstützten ihre Mannschaft hervorragend, waren die Gäste die klar bessere Mannschaft und gingen mit sehr viel Ausstrahlungskraft in diese für beide Mannschaften sehr wichtige Abstiegspartie. Die erste Gelegenheit besaßen bereits nach zwei Minuten die Gastgeber, als nach einer Ecke Jockiel bereits eingreifen musste.
 
Danach spielte aber nur noch eine Mannschaft. Es war beeindruckend, wie die jungen Saalfelder die routinierten Roschützer immer wieder vor Probleme stellten. Es folgten gute Tormöglichkeiten im Minutentakt. Allerdings fehlte immer die letzte Konsequenz im Abschluss, oder der ausgezeichnete Günther im Roschützer Tor konnte sie bereinigen. Erst scheiterte Graber mit einem Distanzschuss, dann schob Brehm nach einem Zuspiel von Graber knapp am Gehäuse vorbei und zu guterletzt scheiterte Kaiser mit einem Kopfball nach einer Smirat-Ecke. Die größte Möglichkeit vergab dann Smirat selbst nach einer scharfen Eingabe von Schlögel, als er am Ball vorbei rutschte.

In der 22. Minute dann doch die völlig verdiente Führung für den FC, als ein knallharter Freistoß von Graber gegen Latte und Torwart prallte, der Ball dann vor die Füße von Smirat fiel und dieser den Ball über die Linie bugsierte. Vom Gastgeber war so gut wie nichts zu sehen. Er operierte nur mit Schlägen aus der Abwehr auf Frahm und Gehrt, die waren bei der FC-Abwehr in sicheren Händen. Überraschend dann der Ausgleich für die Randgeraer, als ein Missverständnis in der FC-Abwehr den Gastgebern der Ausgleich förmlich geschenkt wurde. Bis dahin hätte der FC eigentlich schon eine Vorentscheidung herbei führen können. Aber so begann das Spiel für den FC wieder von vorn. Unbeeindruckt von diesem Gegentreffer versuchten es die Gäste weiter im Spiel nach vorn, und Kaiser hatte dann die ganz große Möglichkeit, seine Farben wieder in Front zu bringen. Aber sein Direktschuss nach einer Eingabe von Tzanev wurde durch Günther mit einer Glanztat vereitelt. Dem Spielverlauf nach war der Pausenstand doch eine Enttäuschung für die Gäste.

Im zweiten Spielabschnitt war der FC erneut die bessere Mannschaft. Er versuchte mit sehr viel Einsatzwillen, durch einen Sieg den drohenden Abstieg doch noch zu umgehen. Man biss sich förmlich in die Zweikämpfe. Aber was man in dieser Phase vermissen ließ war die spielerische Linie wie zu Beginn der Partie, wo man der Roschützer Abwehr immer wieder Probleme bereitete. Die Bälle wurden jetzt auch immer wieder hoch nach vorn gebracht, und da waren die kopfballstarken Abwehrspieler klar im Vorteil. Wenn über die Außen gespielt wurde, entstand auch sofort wieder Torgefahr.

Die sehr guten Torchancen waren auch nicht mehr da. Die Roschützer blieben ihrer Linie treu und schlugen die Bälle nur nach vorn. Es sah dann in der Endphase nach einem Remis aus, was dem FC aber nichts genutzt hätte. Saalfeld versuchte jetzt nach vorn alles, wobei sich für die Gastgeber jetzt auch Lücken zeigten, die sie auch durch ihren Torjäger Gehrt zum glücklichen Siegtreffer nutzen konnten. Bitter für die aufopferungsvoll kämpfenden Saalfelder. Am Ende zeigt der Weg in die Kreisoberliga. Trotz des Abstieges war es ein gutes Jahr für den neu gegründeten FC. Der Abstieg, wenn auch sehr bitter, könnte der Grundstein - wenn er richtig gelegt und der Weg zu Neuem konsequent eingehalten wird - dann für einen Neuanfang für die junge FC-Mannschaft sein. Das Potenzial ist vorhanden.

Quelle: Herbert Uhlmann / 15.06.15 / OTZ 

 

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